Myki, Nordgriechenland 2019

­čÉĽ­čÉł­čÉĽWie oft wurden wir gefragt, wieso geht Ihr in solch ein Gebiet?
Was wollt Ihr dort? Hier ist doch das Thema Tierschutz definitiv noch nicht angekommen!

Ja, wir wussten, dass wir ├╝ber viele H├╝rden gehen m├╝ssen, dass dieses t├Ągliche Arbeiten, oder besser dieser t├Ągliche Kampf im Provisorium uns viel Kraft kosten wird.

Aber es hat sich gelohnt. Nicht nur, dass wir mehrere Hundert Tiere kastrierten und somit viel Leid vermeiden und den Stra├čentieren zu einem w├╝rdigeren Leben verhelfen.
Dass wir viele sehr kranke Tiere gefunden haben, die nun auf einer gesicherten Station bei Griechischen Fellnasen e.V. gesund werden d├╝rfen.

Ein ganz wesentliches Ziel haben wir erreicht. Wir haben ein tolles Netzwerk gebildet. Wir kommen nun nicht mehr als Deutscher Verein, dem man bei der Arbeit zusieht. Ab sofort stemmen wir das Projekt gemeinsam mit ehrenamtlichen griechischen Tier├Ąrzten und ehrenamtlichen Helfer/innen.

Auch haben wir es geschafft, den Kontakt zu den Bewohnern herzustellen. Nur so kann Aufkl├Ąrungsarbeit funktionieren!

Die Gemeinde Myki liegt hoch in den Bergen ├╝ber der Stadt Xanthi. Bewohnt ausschlie├člich von Pomaken, einer muslimischen Minderheit. Die ersten Tage wurden wir misstrauisch be├Ąugt. Nach und nach kam der Kontakt zur Bev├Âlkerung zustande. Sprachen doch einige der Bewohner Deutsch, da sie lange Zeit in Deutschland arbeiteten. Unsere Worte wurden flei├čig ├╝bersetzt. Und bald geh├Ârten wir schon zum t├Ąglichen Stra├čenbild. Die Neugier der Bev├Âlkerung wuchs, unsere Arbeit wurde mit gro├čem Interesse verfolgt. Immer wieder wurde uns f├╝r unsere Arbeit gedankt. Nach ein paar Tagen kamen die ersten Kinder zu Besuch, einigen sah man an, dass sie das 1. Mal in ihrem Leben einen Hund oder eine Katze streichelten. Mit offenem Ohr lauschte jeder unseren Aussagen, dass nur Kastrationen mit anschlie├čendem Zur├╝ckbringen auf die Stra├če die Anzahl der Stra├čentiere langfristig reduzieren kann und ein Wegsperren oder Vergiften keine nachhaltige Wirkung hat.

Von allen D├Ârfern in den Bergen bekamen wir Unterst├╝tzung. Sei es beim Einfangen der Tiere. Oder sei es bei der Nachsorge unserer Patienten. Die von uns zur├╝ckgebrachten Tiere wurden gef├╝ttert und mit Wasser versorgt. Es fanden sich Bewohner, die nach den Tieren schauten. T├Ąglich bekamen wir die Infos, dass es allen Tieren gut geht.

Zum Ende unserer Aktion wurden Telefonnummern und Adressen ausgetauscht, Flyer hinterlassen, Wir wurden gebeten, dass wenn wir wiederkommen, dies vorher mitzuteilen, damit die Tiere rechtzeitig angef├╝ttert werden k├Ânnen.
Und wir werden wiederkommen!
Wir d├╝rfen nicht m├╝de werden aufzukl├Ąren und weiter zu kastrieren.

Wir m├Âchten uns bei der Gemeinde Myki und allen Bewohnern f├╝r das erfolgreiche gemeinsame Gelingen dieses Projektes bedanken. Einen gro├čen Dank an unser ├ärzteteam aus der Schweiz. Einen ganz besonderen Dank an Dr. Vet. Mehmet Oglou Alpai of Etzmel, der uns w├Ąhrend der Aktion seine Praxis in Sminthi kostenfrei zur Verf├╝gung gestellt hat. Alpai hat w├Ąhrend der Aktion das Kastrationsverfahren kennengelernt und wird uns bei den n├Ąchsten Projekten ehrenamtlich als griechischer Tierarzt unterst├╝tzen.

Bitte unterst├╝tzt auch Ihr unser Projekt in Myki, damit wir morgen noch aktiv sein k├Ânnen!

 

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